Meilenstein im Traumazentrum Wien Brigittenau: Rohbau des neuen Modulspitals fertiggestellt

Wien, 16.03.2026

Das neue Spitalsgebäude des Traumazentrums Wien-Brigittenau hat seine finale Größe erreicht: Vergangene Woche schwebte das 95. und somit letzte Modul für den Modulbau an seinen Platz. Damit ist der Rohbau des hochmodernen Klinikgebäudes planmäßig abgeschlossen. Vor Ort überzeugten sich Angela Hodits, Direktorin der AUVA-Landesstelle Wien, sowie David Pauer, Direktor für Bau & Liegenschaften der AUVA, vom Fortschritt.

„Es ist beeindruckend, was hier in den letzten Wochen und Monaten entstanden ist. Mit diesem 95. Modul setzen wir den Schlusspunkt für die Fertigstellung des Rohbaus“, so Pauer. „Für die Herstellung eines Gebäudes in dieser Größenordnung in dieser kurzen Zeit müssen alle Projektbeteiligten an einem Strang ziehen. Und der festgelegte Zeitrahmen wird aus derzeitiger Sicht eingehalten: Die bauliche Fertigstellung ist Mitte 2026 vorgesehen und im Anschluss wird das Gebäude stufenweise in Betrieb genommen.“

Der Zeitraum der Besiedelung sowie der intensive Probebetrieb werden genutzt, um Prozesse im Zusammenspiel mit dem Bestandsgebäude zu simulieren und Teams einzuschulen. Der Vollbetrieb des Modulbaus ist für das 1. Quartal 2027 vorgesehen. Bereits vor Erreichen dieses Vollbetriebs werden sukzessive einzelne Bereiche ihren Betrieb aufnehmen.

Rückkehr zur vollen medizinischen Stärke

Mit der raschen Fertigstellung des Gebäudes löst die AUVA ihr Versprechen an die Wiener Bevölkerung ein. Landesstellendirektorin Hodits betont die Wichtigkeit dieses Schrittes: „Für unsere Patientinnen und Patienten – aber ganz besonders auch für unsere Kolleginnen und Kollegen – ist dieses letzte Modul ein extrem wichtiges Signal. Unser Standort Brigittenau ist und bleibt, gemeinsam mit dem Standort Meidling unseres Traumazentrums Wien, eine tragende Säule der Wiener Unfallversorgung.“

Künftig wird die AUVA am Standort Brigittenau wieder den kompletten Patient:innenpfad abbilden. „Wenn das Modulgebäude fertig eingerichtet ist, bilden wir am Standort auch wieder den stationären Bereich sowie die OP-Kapazitäten ab. Damit knüpfen wir an die medizinische Qualität an, für die dieses Haus seit Jahrzehnten bekannt ist."

Nächster Schritt: Brückenschlag und Innenausbau

Nun rückt Schritt für Schritt der hochkomplexe Innenausbau in den Fokus. Aber nicht nur das: „Die nächste spannende Phase startet schon in wenigen Wochen: Dann docken wir unsere neue Verbindungsbrücke – direkt über die Pasettistraße – an das Bestandsgebäude an“, blickt Baudirektor Pauer voraus.


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