Neuer Chef der Anästhesie im AUVA-Unfallkrankenhaus Steiermark - Standort Kalwang
Mit Privat-Dozent Dr. Marcel Rigaud (48) übernimmt ein international anerkannter und erfahrener Anästhesist die Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin im UKH Steiermark am Standort in Kalwang.
Der gebürtige Salzburger maturierte am Akademischen Gymnasium in Salzburg und studierte anschließend Medizin an der Medizinischen Universität in Graz. Im November 2004 promovierte er zum Dr. med. univ.
Seine Facharztausbildung absolvierte er ebenfalls in Graz, an der Universitätsklinik für Anästhesie und Intensivmedizin (2005-2013). Zwei Jahre davon verbrachte er als Forscher am Medical College of Wisconsin in Milwaukee, USA. Noch während der Ausbildung habilitierte er sich im November 2010 im Fach Anästhesiologie und Intensivmedizin.
Als Flugrettungsarzt war er sowohl bei Londons´s Air Ambulance, als auch bei der East Anglian Air Ambulance in Großbritannien tätig. Hier in Österreich ist er weiterhin als Flugrettungsarzt beim Christophorus 12 (Graz) und Christophorus 17 (St. Michael) im Einsatz.
Im Jahr 2017 begann Marcel Rigaud als Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin bei der AUVA im Unfallkrankenhaus Graz, 2019 wurde er zum Oberarzt bestellt.
Im Februar 2024 wurde er zum Stellvertreter des Abteilungsvorstandes im UKH Steiermark am Standort in Graz und mit Juli 2026 zum Primarius für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Standort in Kalwang.
Dr. Marcel Rigaud ist verheiratet und Vater von zwei Söhnen. Zu seinen Hobbies zählen Laufen, Bergsteigen und Reisen.
Primarius Rigaud wurde mit verschiedensten Preisen und Ehrungen ausgezeichnet, u.a. als Forscher des Jahres an der Medizinischen Universität in Graz. Er hielt auf Einladungen verschiedenste Vorträge u.a. in der Schweiz, in Deutschland und Großbritannien.
Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in der Ultraschallgezielten peripheren Regionalanästhesie, der prähospitalen Notfallmedizin und der Entstehung des chronischen Nervenschmerzes.
Mein Ziel in Kalwang ist es, neue Methoden der ultraschallgezielten Regionalanästhesie anzuwenden, die zu einer noch gezielteren Schmerztherapie und zu einem kürzeren Krankenhausaufenthalt führen.