BMI und AUVA bauen Zusammenarbeit bei Kinderpolizei und Verkehrserziehung aus
Die von Bundespolizeidirektor Michael Takács und AUVA-Generaldirektor Mag. Alexander Bernart unterzeichnete Kooperationsvereinbarung vertieft die Zusammenarbeit im Bereich Prävention.
Das Bundesministerium für Inneres (Bundespolizeidirektion) und die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt vertiefen ihre Zusammenarbeit im Bereich der Prävention: Am 12. Mai 2026 wurde eine neue Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel ist es, das Präventionsprojekt „Kinderpolizei“ weiter auszubauen und die schulische Verkehrserziehung nachhaltig zu stärken.
Sicherheit früh greifbar erlebbar machen
Kinder sollen möglichst früh lernen, Gefahren im Alltag und im Straßenverkehr richtig einzuschätzen. Genau hier setzt die Zusammenarbeit von BMI und AUVA an: Gemeinsam werden bestehende Präventionsmaßnahmen weiterentwickelt und das Bewusstsein für Sicherheit und Unfallverhütung gestärkt. Bundespolizeidirektor Michael Takács betont die wichtige Rolle der Kinderpolizei:
Die Kinderpolizei vermittelt Kindern auf spielerische Weise wichtige Werte, stärkt das Vertrauen in die Polizei und hilft dabei, Gefahren frühzeitig zu erkennen und richtig damit umzugehen. Gemeinsam mit der AUVA setzen wir ein starkes Zeichen für Prävention und Sicherheit.
Auch AUVA-Generaldirektor Alexander Bernart unterstreicht die Bedeutung früher Präventionsarbeit:
Unsere oberste Priorität als AUVA ist es, Unfälle zu verhindern, bevor sie überhaupt passieren. Dafür muss ein nachhaltiges Sicherheitsbewusstsein so früh wie möglich geprägt werden. Durch die Bündelung unserer Expertise in der Unfallverhütung mit der wertvollen Arbeit der Kinderpolizei machen wir das Thema Sicherheit für die Jüngsten greifbar und erlebbar. Gemeinsam schaffen wir so eine starke Allianz für einen noch sichereren Schulweg und eine sichere Zukunft unserer Kinder.
Erfolgreiches Präventionsprojekt mit großer Reichweite
Die Kinderpolizei zählt seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten Präventionsprojekten des Innenministeriums. Österreichweit werden jedes Jahr rund 33.000 Kinder zu Kinderpolizisten:-polizistinnen ernannt. Zusätzlich zu Schulbesuchen finden jährlich etwa 300 Veranstaltungen statt.
Das Projekt wurde im Jahr 2000 in Vorarlberg als „Kindergendarmerie“ gestartet und nach der Polizeireform 2005 österreichweit umgesetzt. Seit 2009 ist die Kinderpolizei eng mit der schulischen Verkehrserziehung verbunden. Neben Verkehrssicherheit werden den Kindern dabei auch Themen wie Gewaltprävention, Gefahren im Alltag, Zivilcourage und verantwortungsbewusstes Verhalten nähergebracht.
Durch die Bündelung ihrer Expertise wollen BMI und AUVA die Verkehrsteilnehmer:innen von morgen nun noch stärker für sicheres Verhalten sensibilisieren und damit einen wichtigen Beitrag zur Unfallprävention leisten.