Stellungnahme der AUVA zu aktuellen Medienberichten

Wien, 17.03.2024

In aktuellen Medienberichten wird behauptet, dass die brandschutztechnischen Mängel im Gebäude des AUVA-Traumazentrums Wien, Standort Brigittenau/Lorenz Böhler „bereits seit 50 Jahren bekannt seien“ und diese „bewusst ignoriert und damit Patientinnen und Patienten gefährdet“ wurden.

Die AUVA weist diese Behauptungen als unrichtig auf das Schärfste zurück.

Richtig ist:

Im Rahmen der Planungsarbeiten für eine Generalsanierung des Gebäudes in Zusammenhang mit der Kooperation mit den Elisabethinen bzw. dem Franziskusspital wurde von der Behörde eine Bestandserhebung gefordert. Bei der damit einhergehenden stichprobenartigen Überprüfung des Brandschutzes im Sommer 2023 wurde erneut durch einen Sachverständigen für Brandschutz festgestellt, dass der Feuerwiderstand der Klasse F30 entsprach.

Erst eine weitere – auf Aufforderung und in Abstimmung mit der Behörde – durchgeführte umfassende Bestandsanalyse des gesamten Gebäudes im Jänner und Februar 2024 brachte erstmals den massiv mangelhaften Brandschutz zutage und machte es notwendig, unmittelbar zu reagieren und entsprechende Maßnahmen zu setzen. Siehe dazu auch unsere OTS0018 vom 3. März d.J.

Die dabei festgestellten Mängel waren bis zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt. 

Entgegenstehende Behauptungen sind falsch.