IT-Upgrade im Traumazentrum Wien – vorübergehend längere Wartezeiten

Was bedeutet die Umstellung für Patienten:Patient­innen?

  • Selbstverständlich ist die Notfallversorgung zu jeder Zeit in gewohnt hoher Qualität sichergestellt.
  • Während der Umstellung ist bei geplanten Kontrollen und Therapien mit längeren Wartezeiten zu rechnen. 
  • Für ungeplante, nicht dringliche Fälle können durchaus mehrstündige Wartezeiten entstehen. 
  • Unsere Patienten:Patientinnen werden vor Ort durch Aushänge, Flyer, Infoscreens über die Maßnahmen und die damit verbundenen Einschränkungen informiert.

Die Umstellung ist Teil eines bundesweiten Digitalisierungsprojekts der AUVA, das bereits in den Unfallkrankenhäusern Steiermark mit den Standorten Graz und Kalwang, Salzburg und Linz sowie in den Rehabilitationszentren Häring und Meidling erfolgreich umgesetzt wurde. Eingeführt wird das neue Krankenhausinformationssystem „KIM“ (Krankenhausinformationssystem Modular).

 

KIM digitalisiert und optimiert wichtige Abläufe wie:

  • Patienten:Patientinnenverwaltung: Aufnahme, Entlassung, Terminplanung
  • Dokumentation: Arztbriefe, Diagnosen, Behandlungsverläufe
  • Kommunikation: Austausch zwischen Behandelnden
  • Medikationsmanagement: Verordnung und Überwachung von Medikamenten

 

Nach über 35 Jahren hat das bisherige System das Ende seines Lebenszyklus erreicht. KIM ermöglicht eine vollständige digitale Transformation aller Behandlungsprozesse und eine einheitliche, papierlose Patientenakte in allen AUVA-Gesundheitseinrichtungen. 

Für unsere Mitarbeiter:innen steht ein Unterstützungsteam, das als erste Anlaufstelle für Fragen dient, in den ersten Tagen der Umstellung rund um die Uhr bereit.

Wir danken allen Patienten:Patientinnen für ihr Verständnis und ihre Geduld während dieser wichtigen Modernisierungsphase. Mit der neuen EDV-Infrastruktur legen wir den Grundstein für eine noch effizientere und zukunftssicherere medizinische Versorgung.

Zeitplan am Standort Meidling im Detail

  • Reduktion der Physiotherapie-Patient:innen seit 10. März
  • Sperre der Spezialambulanzen seit 1. April
  • Reduktion der Plan-Operationen ab 7. April
  • Reduktion der Belegung der Bettenstationen ab 18. April
  • Sperre des Schockraums und der Rettungszufahrten von 23. bis 30. April
  • Go-Live des neuen EDV-Systems am 24. April
  • Sukzessives Hochfahren ab Ende April
  • Normalbetrieb ab Mitte Mai

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